Sonntag, 6. Oktober 2013

Sonntag, 06.Oktober 2013

Sonntag, 06.Oktober 2013

Gegen Mittag wurde das Wetter freundlicher, es hatte aufgehört zu regnen. Für uns die Aufforderung doch auch einmal in den Ort hineinzuschnuppern. Der vorhandene Flyer  mit den Sehenswürdigkeiten versprach einiges. Aber kurz gesagt; zu viel!
Die sogenannte Altstadt entpuppte sich als relativ neu. Die Gebäude machten alle den Eindruck als wären sie erst in der Nachkriegszeit erbaut worden. Fachwerk Fehlanzeige! Das angegebene Schloß versteckte sich derart, dass wir es im Vorbeigehen nur schemenhaft hinter Sträuchern und Bäumen erkennen konnten. Wenigstens das Museum für Feinmechanik haben wir auf Anhieb gefunden. Aber…
wir waren zu früh - wir die Langschläfer waren zu früh! Das muss wohl in den Kalender eingetragen werden! Aber die Öffnung des Museums sollte erst in einer Stunde geschehen. Das war uns dann doch zu lange, um hier vor der Tür zu warten.
Folglich sind wir weiter geschlichen. Es gab ja noch den Hinweis auf das Expeditionsmuseum von Werner Freund, auch als der Mann bekannt, der sich in einem  Wolfsrudel als Alphawolf etabliert hat. Aber wir sind wohl heute irgendwie blind! Nach 15 Minuten herumstolpern, konnte uns dann doch ein junger Mann den Hinweis auf die Lage des Museum geben. Es war in einem, vermutlich ehemaligen Verwaltungsgebäude im ersten Stockwerk untergebracht. Die Tafel mit dem Hinweis befand sich unter gefühlten 30 anderen Firmenschildern, seitlich am Eingang. Das soll man erkennen. Wir hatten es jedenfalls nicht!
Zwischendurch noch einen Cappuccino trinken – wir genießen den im Freien – und dann führte uns der Rückweg über den Jahrmarkt. Geld haben wir dort nicht gelassen, aber über ein „Schaukelkarussel“ gestaunt und uns gewundert, dass die Insassen dort nicht gekotzt haben. Mich würde das Gerät ins Koma befördern!
Am Wohnmobil angekommen, stellten wir als erstes die Liegestühle auf den Rasen und genossen die letzten Sonnenstrahlen an diesem Tag.  


fantastische Farbe, aber was ist das für ein Gewächs?


auf der Kirmes


Das Teil da fliegt tatsächlich waagerecht durch die Luft und dreht sich auch noch dabei!

die Entsorgungsstation gut "verpackt"



Oktoberfest im Saarland


das Rathaus in Merzig





Samstag, 5. Oktober 2013

Samstag 05.Oktober 2013

Samstag 05.Oktober 2013

Wieder Regen, Regen und…. noch mal Regen!
Damit müssen wir eben leben.
Nach dem Frühstück haben wir so gegen 10.00 Uhr den Stellplatz verlassen und unsere „Landyacht“ zu unserem Winzer „verholt“.
Dort lag unsere Bestellung schon parat und konnte direkt verladen werden. Noch ein wenig Ladungssicherung betrieben und dann sind wir gestartet, um wenige Kilometer später in Piesport am EDEKA-Supermarkt erneut anzulegen. Hier waren wir mit unserem WoMo nicht allein. So weit man schauen konnte, standen überall Reisemobile herum. Es gibt einfach zu viele davon!
Unser Ziel heute ist Merzig im Saarland. Dort „DAS BAD“, eine riesige Anlage mit allen erdenklichen Angeboten von Baden, Schwimmen, Saunieren, Wellness und was es sonst noch so gibt.
Also los, die beiden NAVIS sind programmiert, aber erstaunlicherweise weisen sie unterschiedlich lange Fahrstrecken aus!
Merkwürdig. Es besteht eine Differenz von 36 Kilometern, obwohl die Fahrzeit bei beiden nahezu identisch ist. Ich entscheide mich für die kürzere Fahrstrecke, weniger als 90 Kilometer.
Unsere übliche Erfahrung mit den Baustellen machen wir heute kurz vor dem Ziel in Merzig. Das Navi sagt geradeaus, aber da ist die Straße wegen eines Volksfestes gesperrt. Da ich, wie meistens die rechte Spur befahre, wähle ich die Abbiegung nach rechts. Falscher Fehler! Kaum fünfzig Meter gefahren, da entpuppt sich diese Gasse als Falle. Am Ende auch Baustelle, gesperrt, links und rechts nur Parkhäuser. Nicht für uns! Wenden nicht möglich, die Straße ist zu schmal und Auffahrten, die man benützen könnte sind nicht zu entdecken. Also wieder retour und dann an der Ampel in die viel befahrene Hauptstraße rückwärts nach rechts einbiegen!!!
Das war lustig, besonders staunt man über das nicht vorhandene Urteilsvermögen anderer Verkehrsteilnehmer. Huschen noch schnell quer über die Strecke ins Parkhaus, oder viel schlimmer, bleiben stehen und kapieren überhaupt nicht was hier vor sich geht…………
Aber ein Passant hat die Lage erkannt und gekonnt den Einweiser gemacht. Lobenswert!
Wir sind dann doch auf dem Parkplatz vor dem Bad eingetroffen und haben uns erst einmal an die Seite gestellt, da die Wohnmobilplätze alle belegt waren. An der Kasse erzählte uns die Dame jedoch, dass die Wohnmobile demnächst alle den Platz verlassen würden und wir dann dort Quartier beziehen könnten. So geschah es dann auch.

Am Nachmittag sind wir dann noch ins Bad gegangen und haben uns von dem warmen Wasser einweichen lassen. Einzig die vielen Kinder haben uns ein wenig gestört. Man wird halt älter und mag es dann lieber ruhiger. Aber es ist so wie es ist und wir fanden das ganze trotzdem schön. Damit soll der Tag dann für heute gelaufen sein und wir verabschieden uns bis Morgen. 


diesen, gestern von Irmgard gekauften Klöben hat heute zum Frühstück gegeben


Ladungssicherung


hier stehen wir nun


"DAS BAD"


die Lounge



Freitag, 4. Oktober 2013

Freitag 04.Oktober 2013

Freitag 04.Oktober 2013

Über Nacht hatte es furchtbar geschüttet und auch ein wenig Blitz und Donner war mit im Spiel. So hatten wir keine Ambitionen aufzustehen. Also umdrehen und weiterschlafen hieß die Devise.
Irgendwann haben wir dann doch unseren „inneren Schweinehund“ besiegt und uns dem Frühstück zugewandt.
Weiterhin war Gammeln angesagt und auch noch mal wieder ins Bett steigen und eine weitere Runde schlafen. Wer kann schon etwas dagegen haben?!
Am Nachmittag kam dann tatsächlich die Sonne durch und erhellte auch unsere Seele. Irmgard machte sich auf den Weg ins Dorf und kaufte noch ein paar Kleinigkeiten.
Ab 17.00 Uhr hatten wir eine „Verabredung“ mit unserem Winzer im Dorf. Zwei elsässiche Flammkuchen und diverse Gläschen Wein haben uns erwartet und wurden von uns genossen. In fröhlicher Runde saßen wir in der Weinlaube und haben gequatscht und getratscht. Mit, bis dato, völlig fremden Menschen. Beim Wein kommt man sich näher!
Nur mit dummem Herumsitzen seiner Gäste kann der Winzer natürlich nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten. Also  haben wir einige Kartons Wein (Rotling und Dornfelder) gekauft. Natürlich nicht aus Mitleid, sondern weil uns der „Rotling“ so gut schmeckt. Wir werden die Kartons Morgen abholen und ins WoMo verladen, um diese Fracht dann mit nach Hause zu überführen. Gut, dass wir eine so große Garage haben und auch mit der Zuladung keine Gewichtsprobleme bekommen……..

unsere lieben Nachbarn



Irmgard ihr Rebstock vor dem Mobil





in fröhlicher Runde





Donnerstag, 3. Oktober 2013

Donnerstag 03.Oktober 2013

Donnerstag 03.Oktober 2013

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön…….
Na ja, von einer echten Seereise kann keine Rede sein, aber eine Mini-Moselkreuzfahrt ist es doch geworden.
Wir sind mit dem Schiff nach Bernkastel-Kues gefahren und haben dort, insbesondere die Altstadt von Bernkastel unsicher gemacht.
Sind durch die urigen Gassen geschlendert und haben natürlich auch in die Läden geschaut.
Und, was soll ich Euch sagen; ich konnte endlich meinen so lange gesuchten Korkenzieher erstehen. Sogar in „Mehrwertausführung“. Denn zusätzlich ist auch noch ein Flaschenverschluss in dem Set enthalten! Außerdem war er auch noch etwas preisgünstiger als in dem Sch….laden in Bad Marienberg.
Da lacht das Herz! Obwohl, die echten Naturkorken sterben langsam aus und es werden immer mehr Weinflaschen mit Schraubverschluss geliefert.
Ich, der Jürgen habe es ja tatsächlich geschafft, keine süßen Getränke, wie Cola und Fanta zu trinken sondern nur noch Wasserflaschen leer zu süffeln. Dafür habe ich aber jeden Abend nach dem Essen eine wahnsinnige Gier auf Süßigkeiten als Nachtisch.
Heute hat Irmgard mir eine Tüte dieser Dickmacher spendiert. Oh, wie lecker! Dafür habe ich ihr dann zugestanden, dass sie sich einen Rotweinrebstock kaufen darf. Der Anfang zum Weinanbau ist gemacht!

Das Wetter hat es auch gut mit uns gemeint. Es schien den ganzen Tag die Sonne, obwohl die Temperatur schon langsam kühler wird. Dafür haben wir nicht geschwitzt. So hatten wir beide einen wunderschönen Tag.

unser "Kreuzfahrtschiff"



der Bärenbrunnen





das alte Rathaus


das "Spitzhäuschen"




Irmgard freut sich über den soeben erstandenen Rebstock


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Mittwoch 02.Oktober 2013

Mittwoch 02.Oktober 2013

Montabaur, Koblenz, Polch, Nürburgring, diese Hinweisschilder standen am Straßenrand auf unserem Weg nach Minheim/Mosel.

Nach zweieinhalbstündiger Fahrt sind wir in Minheim gelandet, natürlich nicht ohne die üblichen Straßensperrungen und nervigen Umleitungen zu erleben. Wenn dann die Umleitungsschilder fehlen
und das NAVI auch nur, nicht nachvollziehbare Anweisungen von sich gibt, dann kommt mal wieder die Erkenntnis, dass es doch besser ist, sich vorher die Landkarte angeschaut und sich den Streckenverlauf eingeprägt zu haben. Damit man wenigsten die grobe Richtung kennt. Eigentlich weiß man es ja,  doch die Trägheit siegt meistens. Wenigstens wurde unsere Strecke über die "Panoramastraße" geführt. Ein toller Ausblick, den wir genossen haben. 

Nun ja, wir waren gegen 13.30 Uhr hier am Platz und haben auch noch einen von den wenigen freien Stellplätzen für uns einnehmen können.
Auch WLAN funktioniert, zwar gegen Geld, aber wir sind zufrieden.
Am Nachmittag sind wir noch ein wenig durch den Ort geschlendert und haben kontrolliert, ob sich gegenüber dem letzten Jahr etwas verändert hat. Nein, es ist alles beim Alten.
Auch die Sonne scheint und meint es gut mit uns. Was will man mehr…..


Wallfahrtskirche Klausen


Panoramablick


auf dem Stellplatz


nur kurze Zeit nach dem wir eingetroffen waren prangte dieses Schild am Eingang


um Brötchen zu erhalten muss einer von uns schon früh aufstehen. Ich weiß auch wer das sein wird.......





und nach dem Abendessen stand plötzlich dieser Teller mit leckeren Trauben auf dem Tisch. Einkaufen waren wir nicht während unseres Spazierganges. Kommentar von Irmgard: eigene Ernte..........




Dienstag, 1. Oktober 2013

Dienstag 01.Oktober 2013

Dienstag 01.Oktober 2013

Wir sind ins Wasser gegangen! Nein, nicht um uns von dieser Erde zu verabschieden, sondern im Gegenteil, aus Lust an der Freude!
Aber dazu später mehr.
Nach einigen Debatten über das Wenn und Aber und die Lage des Bades im Allgemeinen, haben wir eine Entscheidung getroffen. Gemeinsam! Wir gehen zu Fuß in den Ort. Nachdem ich noch vorher einen kleinen Stadtplan an der Kasse bekommen habe, konnten wir die Entfernungen etwas besser einschätzen. So weit weg vom Zentrum befindet sich der WoMo-Hafen gar nicht, wie wir gefühlsmäßig angenommen hatten. Gut 15 Minuten Fußmarsch und wir waren mittendrin in einem sauberen, gepflegten Ort. Der Weg führte erst etwa 200 Meter an einer gut frequentierten Straße entlang, um dann in den Wald auf einen ausgewiesenen Wanderweg abzuschwenken. Nach Ende des Wanderweges durchquerten wir ein Siedlungsgebiet mit wundervollen, teils auch neuen Häusern. Hier wohnen keine armen Leute.
Für Irmgard tat sich wieder ein Paradies auf als wir das Zentrum erreichten: Läden neben Läden und alle sprachen sie Irmgard an!
Zwischendurch genehmigten wir uns noch ein leckeres Eis im Freien, bei herrlichem Sonnenschein!
Morgens war es noch bewölkt, aber die Sonne kämpfte verbissen dagegen an – und um die Mittagszeit hatte sie endgültig gewonnen!
Im Ort fanden wir dann auch einen „Apothekergarten“ mit Kräutern für alle Gelegenheiten. Und natürlich wurde mit entsprechenden Tafeln über die Kräuter und deren Heilwirkung aufgeklärt. Das war interessant und lehrreich.
Auf dem Rückweg wollte ich, der Jürgen mal eine etwas andere Strecke gehen. Ich war aber zu überheblich, den mitgeführten Stadtplan hatte ich nun schon zur Genüge vor Augen gehabt, und so war ich sicher den richtigen Weg aus dem Gedächtnis gewählt zu haben. Ihr ahnt es sicherlich: es wurde ein richtig großer Umweg! So haben wir auch noch den „Basaltpark“ kennengelernt. Es ist im Grunde ein Steinbruch in dem unter härtesten Bedingen die Steinbrocken, entstanden aus den Vulkanausbrüchen vor 25 Millionen Jahren, abgebaut wurden.

Völlig abgeschlafft erreichten wir unser Wohnmobil. Erst ein wenig ausruhen. Aber dann, dann haben wir uns aufgerafft und sind ins Schwimmbad gegangen! Und nun müssen wir unseren gestrigen, milde ausgedrückt, verhalten schwachen Eindruck revidieren.

Jetzt wo wir alles näher kennengelernt haben, können wir diese Einrichtung in Bad Marienberg nur loben………….  


so sieht der Wohnmobilplatz doch schon recht freundlich aus. Heute Abend sind sogar alle Plätze belegt.



diese Orchidee wächst am Straßenrand!


immer diese Anzüglichkeiten


was hat der Apfel denn hier zu suchen?






Irmgard sichtet ihren "Beutezug"



da kennt jemand meine Beschwerden. Also nichts wie hin und dieses Medikament einnehmen. Das muss ja ein Jungbrunnen für mich sein!


dies ist eine Gingko-Pflanze, besser das Blatt des Baumes